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Fotochemisches Ätzen von Filtern für eine effektive Licht- und Schallsteuerung

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Fein strukturierte Metallfolie mit mikrogeätzten Öffnungen für hochpräzise Filteranwendungen in der Licht- und Schallsteuerung.

Fotochemisches Ätzen von Filtern für eine effektive Licht- und Schallsteuerung

Karl Martinson, Director of Business Development für Nordamerika, MICROMETAL ETCHING GROUP

Dieser Artikel beleuchtet, wie die Eigenschaften des fotochemischen Ätzverfahrens (PCE) von micrometal die Herstellung sehr dünner Metallfilter mit Lochgeometrien ermöglichen, die innerhalb eines einzigen Musters variieren können. Solche Filter können für eine Vielzahl von Anwendungen im Bereich Licht- und Schallsteuerung produziert werden.

Lichtsteuerung

Die Steuerung von Lichtdurchlässigkeit und -dämpfung, insbesondere winkelabhängig, kann je nach Größenbeschränkungen und vorhandenen Platzverhältnissen schwierig sein. Unser PCE-Verfahren kann zur Herstellung sehr dünner Metallplatten eingesetzt werden, die Licht durchlassen, dämpfen, blockieren und sogar fokussieren oder umlenken – abhängig vom Einfallswinkel, und das ganz ohne bewegliche Teile oder Energiebedarf. Eine Lichtdurchlässigkeit von bis zu 90 Prozent sowie eine nahezu vollständige Dämpfung können innerhalb derselben Platte erreicht werden, und kreative Designoptionen ermöglichen eine einzigartige Beeinflussung des Lichts.

Dünne Filter mit unterschiedlich geneigten, geformten und angeordneten Öffnungen, die mittels PCE gefertigt werden, bieten Lösungen für eine fortschrittliche Lichtsteuerung. Die Möglichkeit, innerhalb eines einzigen Musters oder Arrays auf einer Platte Öffnungen mit mehreren Geometrien und Winkeln zu gestalten, erlaubt eine komplexe und hochspezifische Beeinflussung des Lichts. So können beispielsweise unterschiedliche Lochwinkel die Richtungsabhängigkeit des Lichts beeinflussen, wodurch Strahlen gezielt blockiert, gebrochen oder reflektiert werden können. Darüber hinaus lassen sich durch verschiedene Lochformen und -muster Intensität, Streuung und Verteilung des durchgelassenen Lichts steuern. Ein anschauliches Beispiel ist die Laminierung solcher Platten auf oder in Fensterglas, wodurch Sonnenlicht zu Spitzenzeiten blockiert und zu anderen Zeiten durchgelassen werden kann – was Heiz- und Kühlkosten reduziert.

Diese Filter können auch in optischen Systemen, Displays oder fortschrittlichen Beleuchtungslösungen eingesetzt werden, um maßgeschneiderte Beleuchtungsprofile, präzise Strahlformung und kontrollierte Lichtstreuung zu ermöglichen. Die Fähigkeit, unterschiedliche Lochformen und -winkel innerhalb eines Musters zu kombinieren, kann zudem in Anwendungen wie der Spektrometrie entscheidend sein, bei denen Licht in seine einzelnen Wellenlängen in spezifischen Mustern aufgeteilt werden muss …

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